Footsteps (2004)

1. African Feeling 3:45 »mp3
2. Attractions 3:30 »mp3
3. Main Station 4:56 »mp3
4. Tucker 4:03 »mp3
5. Olive Tree 2:57 »mp3
6. Feel So Young 4:14 »mp3
7. Confused 3:38 »mp3
8. Footsteps 5:29 »mp3
9. Justice 4:52 »mp3
10. She 3:51 »mp3
11. Letter From Africa 6:06 »mp3

Footsteps - Das Debutalbum 2004

"Als hätten wir es geahnt: Der Mann, der uns mit sonorer Stimme jeweils abends die TV-News serviert, um die eingespielten Bildbeiträge abschliessend leicht spöttisch mit schräg gestellter Kopfhaltung zu quittieren, hat noch mehr drauf: Heinrich Müller legt mit „Footsteps“ ein ebenso überraschendes wie überragendes Album vor. Er singt, als wäre er sein Leben lang nichts anderes als ein amerikanischer Country- und Rocksänger gewesen. Müller klingt gleichzeitig relaxt und emotional, aber stets stil- und intonationssicher.
Superlative sind auch betreffend der Crew angebracht, von der sich Müller im Studio in Nashville begleiten liess. Allen voran die lebende Legende Buzz Cason, dessen Song „Soldier of Love“ 1962 von den Beatles und 1999 von Pearl Jam gecovert worden ist. Der Mann hat früher mit Elvis Presley und Kris Kristofferson gesungen. Ebenso legendär ist Keyboarder Tim Hinkley, dessen Dienste u. a. die Rolling Stones, Eric Clapton, Eric Burdon, Alvin Lee, Steve Mariott und Johnny Halliday in Anspruch genommen haben. Doch Hinkley ist nicht der einzige Tastendrücker auf Footsteps: Mitunter greift auch Jan Pulsford, die auch schon ein Album von Cindy Lauper produziert hat, in die Tasten. Den Titelsong singt Müller mit Kat Dyson; man kennt die Dame auch als Gitarristin von (The Artist formerly known as) Prince. Ebenfalls mit von der Partie waren, Drummer Ian Wallace (Bonnie Raitt, Bob Dylan), Bassist Willie Weeks (Rod Stewart) oder Rick Vito (Leadgitarrist von Fleetwood Mac).
Eine Ansammlung von berühmten Musikern führt nicht zwangsläufig zu einem Meisterwerk, wie wir schon mehrmals schmerzhaft erfahren mussten. Footsteps hebt sich von solchen Produktionen unter anderem durch eine einzigartige kontinentale Spannung ab. „African Feeling“ heisst der erste Song - mit „Letter from Africa“ klingt Footsteps aus. Und es funktioniert tatsächlich: Der Mitteleuropäer bringt mit amerikanischen Musikcracks glaubwürdig afrikanische Befindlichkeit hinüber. Eine Kombination, die wohl einzigartig ist.
Was mag der Grund sein, dass ein Tagesschausprecher uns mit seiner Musik beglücken will? Vielleicht ein Ausgleich zu all den Kriegen, Attentaten und Ungeheuerlichkeiten, die er uns via TV tagtäglich in die heimische Stube liefert?"


(Text Sound Service, 2004)








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